Die Sanierung der Egberstraße – ein Beispiel für Kommunikationsdefizite
Die Egberstraße ist derzeit und voraussichtlich bis September 2026 für notwendige Sanierungsarbeiten zwischen Pielagestraße / Ziegeleistraße und Liebigstraße / Fiesteler Straße als Einbahnstraße ausgewiesen. Der Parkplatz Egbersstraße 10 ist zusätzlich gesperrt und soll als Lagerplatz durch die ausführenden Firmen genutzt werden.
Bei einem gemeinsamen Ortstermin mit einigen Anliegern und unserem christdemokratischen Bürgermeisterkandidaten Michael Lührmann haben wir seitens der Anlieger grundsätzliches Verständnis dafür erlebt, dass notwendige Arbeiten erledigt werden müssen. Wenig Verständnis hingegen gab es für die unzureichend empfundene Kommunikation. Im Vorfeld der Einbahnstraßenregelung erfolgte eine bloße Postwurfsendung seitens einer ausführenden Firma mit einem allgemeinen Hinweis auf anstehende Arbeiten im kommenden halben Jahr.
Bei längerfristigen Bauarbeiten und Einschränkungen für private Anlieger und Gewerbetreibende würde es der Gemeinde gut anstehen, aktiv auf die Anlieger zuzugehen und vor Beginn der Arbeiten eine Information vor Ort anzubieten. Dies würde helfen, damit alle Anlieger einen gemeinsamen Kenntnisstand haben, welche Einschränkungen im Rahmen der Arbeiten auf sie zukommen. Außerdem könnte die Gemeinde so direkt auf besondere örtliche Gegebenheiten hingewiesen werden und auf Vorschläge der Anlieger eingehen. Der Aufwand eines solchen Ortstermins ist gering, der Nutzen im Sinne eines transparenten Verwaltungshandelns aber hoch.
Andre Budke
Fraktionsvorsitzender